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Welche Einsatzbereiche gibt es?

Die meisten Menschen denken beim Stichwort Physiotherapie an ihre eigenen Rückenschmerzen – zu Recht. Im Laufe des Lebens erleben 80 bis 90 Prozent der Menschen einmal oder wiederholt Rückenschmerzen. Verhinderung und Vorbeugung solcher Beschwerden durch eine “Rückenschule” und Behandlung der Schmerzen gehören zu den Hauptaufgaben der Physiotherapie. Doch letztlich brauchen fast alle medizinischen Disziplinen den Physiotherapeuten.

Bei Chirurgen und Orthopäden liegt das auf der Hand: Wer eine Erkrankung des Bewegungsapparates hat, zum Beispiel einen Knochenbruch oder Gelenkverschleiß (Arthrose), kann mit Hilfe des/der Physiotherapeuten/in im Wortsinn wieder auf die Beine kommen. Denken Sie nur einmal an einen Patienten, der nach einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Knochenbrüchen das einwandfreie Gehen wieder einüben muss (Gangschulung): Das erfordert unbedingt die kompetente Anleitung und Kontrolle durch einen Physiotherapeuten.
Die Kinderheilkunde ist für Physiotherapeuten ein sehr vielseitiges und herausforderndes Fachgebiet. Wenn Kinder am Gehirn oder den Nerven erkrankt sind, kann die Physiotherapie beim Erlernen von harmonischen Bewegungsabläufen maßgeblich helfen. Nicht selten begleiten die Therapeuten ihre Patienten über Jahre oder gar Jahrzehnte, da es oft um chronische Krankheiten geht. Aber auch angeborene Fehlstellungen bei Säuglingen wie zum Beispiel eine Hüftgelenksfehlstellung oder ein Spitzfuß können durch Physiotherapie in kurzer Zeit positiv beeinflusst werden.

In der inneren Medizin unterstützen Physiotherapeuten die Therapie von Atemwegserkrankungen wie Asthma oder Mukoviszidose. Letztere ist eine Krankheit, welche schon im frühen Kindesalter beginnt und zeitlebens eine intensive medizinische und physiotherapeutische Betreuung verlangt. Diese startet hier also in der Zusammenarbeit mit den Kinderärzten und verlagert sich mit dem Erwachsenwerden der betroffenen Patienten dann in die innere Medizin.
Ein weiteres Gebiet der inneren Medizin, auf dem die Physiotherapie mitwirkt, ist die Behandlung von Herz-Kreislauf-Krankheiten, zum Beispiel die Bewegungstherapie nach einem Herzinfarkt oder bei Bluthochdruck. Aber auch bei rheumatischen Erkrankungen oder Magen-Darm-Störungen, etwa Verstopfung, leistet die Physiotherapie mit gezielten Anwendungen und Übungen für die erkrankten Gelenke bzw. mit Bewegungstraining einen wesentlichen Beitrag zum Behandlungserfolg.

Nicht zuletzt bei urologischen Problemen wie der Harninkontinenz (instabile Blase) können Physiotherapeuten den Patienten Hilfe anbieten. Der Einsatz von Biofeedback-Therapie, welche die geschwächte Blasenfunktion beim Wasserlassen stärken hilft, ist hier eine mögliche Behandlungsmaßnahme.

Selbst in einem Fachgebiet, das niemand auf den ersten Blick vermuten würde, gehören Physiotherapeuten mit zum Behandlungsteam: in der Psychiatrie. Beispielsweise können sie Patienten mit schweren Depressionen helfen, aus einer psychisch verursachten Bewegungsstarre wieder herauszufinden. Mit Hilfe der Physiotherapie können diese Patienten auch insgesamt eine verbesserte körperliche Verfassung, mehr Kraft und Aktivität zurückgewinnen.

In allen Gebieten gilt, dass auf die Möglichkeiten und Einschränkungen jedes Patienten individuell geachtet werden muss, damit ihm durch die Behandlung nicht geschadet, sondern bestmöglich geholfen wird.

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